Helfertour mal Anders!

 

Die 38er touren bei der Helfertour mit dem Rosenmontagsbollerwagen um Oppum


Unsere jährliche Helfertour, die als Dankeschön für alle „fleißigen Hände“ stattfindet, welche zum Gelingen des Altweibertreibens in Oppum beigetragen haben, führte uns als Tagesausflug durch Städte wie Köln, Düsseldorf oder per Planwagen durch die Umgebung.

 

Die 38er ziehen los zur Helfertour!


Diesmal lief es komplett anders. Und zwar per Pedes mit einem selbstgebauten Bollerwagen, der ursprünglich als Musik,- Getränke- und Speisewagenunterstützung für den Rosenmontagszug gebaut wurde, jedoch nicht zum Einsatz kommen konnte (der Rosenmontagszug 2016 fiel wegen Sturmwarnung leider aus).
Christel Rülicke hatte die Idee, den Bollerwagen nicht herumstehen zu lassen, sondern für die diesjährige Helfertour einzusetzen, was schnell einstimmige Zustimmung fand.

 

Erst Pause auf dem Weg zur Mühle ... 

 

Am 30. April um 14 Uhr hatten sich alle nähe Glockenspitz an der Garage mit dem Bollerwagen versammelt. Gegen 14:30 Uhr ging es dann endlich los (Polarität beachten – kleiner Insiderwitz). Petrus hatte uns – anders als am Rosenmontag – diesmal mit wandertauglichem Wetter unterstützt.

 

Ohne Pausen geht es nicht



Vorbei an der Burg Linn (ein kleines Stück vom Jacobsweg war auch dabei) und dann über die Felder Richtung Geismühle. Dank ausreichend kleiner Partyfässchen im Bollerwagen konnten unterwegs reichlich Pausen zum Auftanken eingelegt werden. Über das ziehen des Bollerwagens brauchte man sich auch keine Gedanken machen – jeder wollte mal.

 

Der Baumeister mit Fan           Für den Bollerwagen wurde richtig investiert


So kamen wir entspannt und gut gelaunt an der Geismühle an, die unser Ziel war. Der Bollerwagen wurde geparkt, die seitlichen Flügel wie ein Klapptisch hochgestellt, ein Gasgrill aufgebaut und angeschlossen. Kurz darauf brutzelten die ersten Würstchen und mit einem Bierchen dazu war das Picknick perfekt.

 

Es wurde auch gegrillt an der Geismühle in Oppum


Auf dem Rückweg über die Hauptstraße in Oppum passierte es dann doch: Eine Panne!


Die Kugellager von zwei Rädern, welche unterwegs schon bedenklich eierten (obwohl nagelneu, aber aus fernöstlicher Herkunft), entließen die Kugeln in die Freiheit und es ging so gut wie nichts mehr. Die Rettung war die in der Nähe gelegene Garage von Ralf und Nicole Heisters, die dem Wagen Unterschlupf gewährten. Auf diesen Schrecken ging es erst einmal in die nächste Wirtschaft, wo die Helfertour feucht-fröhlich ausklang.



Alle waren sich einig, dass es nicht die letzte Bollerwagentour war und diese unbedingt wiederholt werden darf. Die erfolgreiche Probefahrt nach der Reparatur hat mittlerweile stattgefunden. Und am 27. Februar 2017 wollen die 38-er dem Bollerwagen endlich zeigen, wie schön der Krefelder Rosenmontagszug ist.

 

 

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